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Gemeindesaal

In den Jahren 1956-1957 erbaute die Gemeinde ein Kulturhaus mit Bühne und rund 200 Sitzplätzen, mit Nebenräumen, Bibliothekzimmer, Jugendheim und Gastzimmer. Finanziert wurde das Gebäude von dem Verkaufserlös des sogenannten Szitaschlosses, von Spenden der Gemeindeglieder und einer brüderlichen Gabe der reformierten Kirche in den Niederlanden.
Viele Jahre hindurch wurde in regelmäßigen Abständen in diesem Gebäude die "Oberwartkonferenz" abgehalten. Diese war gerade vor dem Fall des Eisernen Vorhanges ein wichtiges Bindeglied zwischen den calvinistischen Kirchen im ehemaligen Ostblock und denen in Mittel - und Westeuropa. Mit finanzieller Unterstützung des Bundeskanzleramtes wurde der Saal umgestaltet. In ihm finden die Theateraufführungen des Lesevereines , Bibelstunden, Volkstanzproben, Kindergottesdienste und verschiedene Kulturveranstaltungen in ungarischer und deutscher Sprache statt.