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130 Jahre Leseverein

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Unser Verein wurde bereits 1889 gegründet und ist der älteste eingetragene Verein in Oberwart. Der Verein sieht seine Aufgaben in der Pflege und Erhaltung der ungarisch sprachigen Kultur, alter Brauchtümer und Traditionen.

Anlässlich des 130-jährigen Bestehens veranstaltete der Verein am 2. Juni 2019 um 16 Uhr einen „bunten Nachmittag“. Alle zum Verein gehörigen Gruppen wirkten mit: die Ungarische Volkstanzgruppe, der Singkreis und Mitglieder der Theatergruppe. Das Programm wurde seinem Namen gerecht. Es war ein kunterbuntes Programm, mit Tänzen, Liedern, Sketchen, einem kurzen Kabarettprogramm und 2 ungarischen Gedichten, vorgetragen von Pfarr. Mag. Gúthy László. Die VTG wurde von ihrem „Ziehharmoniker“ Tölly Ludwig begleitet, der auch einen Ausschnitt seines Kabaretts zum Besten gab. Mitglieder der Theatergruppe spielten je einen ungarischen und einen deutschen Sketch, die beim Publikum sehr gut ankamen. Der Singkreis unter der Leitung von Mag. Daniel Cséfalvay sang diesmal keine „geistlichen Lieder“. Sie trugen „weltliche Lieder“ von Gioachino Rossini und ungarischen Volksliedern vor. Zum Abschluss erhielten die Gäste ein Liederheft mit zweisprachigen Liedern, um gemeinsam zu singen. Ein Dankeschön an die Gäste, die so zahlreich unserer Einladung gefolgt sind. Ganz besonderer Dank an alle die mitgewirkt und mitgeholfen haben und zum Gelingen dieser Jubiläumsfeier beigetragen haben.

Frühlingsfest 2019

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Unser Frühlingsfest am 13. April im Landgasthof Drobits wurde heuer mit einer ungarischen Polonaise von der Volkstanzgruppe aus Bucsu eröffnet. Das Duo Generationenwechsel (Bencsics Dieter und Michael) sorgte für tolle Musik bis in die frühen Morgenstunden. Ob Twist, Rock 'n' Roll, Walzer oder Polka, es war für jeden etwas dabei. Beim Flashmob "Rock mi heit Nacht" und beim "Fliegerlied" wurde die Tanzfläche beinahe zu klein. Um Mitternacht gab es temperamentvolle Einlagen der Tanzgruppe aus Bucsu mit anschließendem "táncház", bei dem die Gäste auf die Tanzfläche geholt wurden, um beim Csárdás mitzumachen. Auch beim Schätzspiel gab es wieder tolle Preise zu gewinnen, die von Oberwarter Geschäftsleuten gesponsert wurden. Alles in allem war es wieder ein gelungenes Fest.

Ein kleiner Wermutstropfen war jedoch die geringe Anzahl der Gäste. Eigentlich sollte das Fest, wie der Name sagt, von der reformierten Jugend gestaltet werden. Jahrzehntelang wurde der Ball der ref. Jugend Oberwart auch Oberwarter Opernball genannt und war immer sehr gut besucht. In den letzten Jahren ließ das Interesse leider nach. Der Vorstand entschied daher vor ein paar Jahren, aus dem Ball ein Frühlingsfest zu machen, da es während der Faschingszeit viel zu viele Bälle gibt. Doch auch beim Frühlingsfest hat die Anzahl der Gäste in den letzten 2 Jahren nachgelassen. Früher wurde der Ball mit einer Polonaise von der ref. Jugend eröffnet. Leider hat der Großteil  unserer Jugend  für unsere Tradition nicht mehr viel übrig und man sieht kaum Jugendliche beim Fest. Der Leseverein feiert heuer sein 130-jähriges Bestehen und es wird diesbezüglich am 2. Juni einen bunten Nachmittag geben. Die Frage, ob es ein Frühlingsfest 2020 geben wird, bleibt noch offen.

 

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